Dachgeschossausbau in München: Gute Aussichten

Immer wieder baut die Bayerische Hausbau im Zuge einer Gebäudesanierung auch das Dachgeschoss mit aus, um neuen Wohnraum zu schaffen – zuletzt im Wohnobjekt Baaderstraße 16 im Münchner Gärtnerplatzviertel.

„Mit dem Ergebnis bin ich wirklich zufrieden, es ist sehr schön geworden“, sagt Fabian Erdle. Der Technische Objektmanager der Bayerischen Hausbau sitzt im Frühjahr 2020 im Baubüro im Erdgeschoss des Wohngebäudes in der Baaderstraße 16 und spricht vom Dach: Dessen Ausbau hat er als Projektleiter in den vergangenen Monaten und Jahren begleitet und dort sind nun drei neue Wohnungen mit Blick über das Gärtnerplatzviertel entstanden. „Wenn die Schutzabdeckung des Eichenparketts abgenommen ist und die Wände weiß gestrichen sind, dann kann man das Raumerlebnis und die Wohlfühlatmosphäre spüren.“

Dachgeschossausbau: Neuer Wohnraum entsteht

Es gibt eine Reihe von Wohnhäusern im Münchner Portfolio der Bayerischen Hausbau, in denen prinzipiell ein Ausbau des Dachgeschosses möglich ist. Zusammen mit dem Asset Management hat Fabian Erdle eine Liste an Wohngebäuden erstellt, bei denen ein Ausbau möglich ist. „Ein Dachgeschossausbau macht dann am meisten Sinn, wenn er mit anderen Sanierungsmaßnahmen kombiniert werden kann.“ Wenn also sowieso eine Fassaden- oder Dachsanierung ansteht, könnte dies mit der Schaffung von Wohnraum kombiniert werden. So geschehen in der Baaderstraße 16, wo eine Wohnung mit knapp über 100, eine Wohnung mit 80 und eine zweigeschossige Wohnung mit mehr als 70 Quadratmetern entstanden sind und gleichzeitig die Fassade und das Treppenhaus saniert wurden.

Fabian Erdle arbeitet als Technischer Objektmanager bei der Bayerischen Hausbau.

Fabian Erdle, der bereits seit 2001 bei der Bayerischen Hausbau arbeitet und die Instandhaltung von 26 Wohnobjekten – fast das ganze Wohnportfolio des Unternehmens – betreut, rechnet mit einem Jahr Planung sowie einem Jahr Ausführung für einen Dachgeschossausbau. Aus seinem Blickwinkel ergibt es Sinn, gleich mehrere Maßnahmen an einem Gebäude auf einmal durchzuführen – „Dann bin ich fertig“, sagt Fabian Erdle. Kein: hier der Balkon, dort das Dach. Auch das spart Geld und die Nerven der Anwohner. In der Baaderstraße wurden neben dem Dach die Fassade mit den Balkonen und das Treppenhaus saniert, als städtebauliches Highlight ist an der Ecke Baader- und Aventinstraße ein kleiner Turm entstanden.

Ein neuer Eckturm betont nun die Straßenkreuzung an der Baaderstraße.

Etwas Schönes und Nachhaltiges schaffen

Mit drei bis vier Wohnungs- oder Ladensanierungen ist Fabian Erdle laufend beschäftigt, außerdem mit Instandhaltungsmaßnahmen des Gebäudeportfolios – und eben dem ein oder anderen Dachgeschossausbau. „Ich habe viel mit Menschen zu tun“, sagt er, und kann sich – als gelernter Architekt – auch persönlich in die Planung einbringen, etwa bei Grundrissen und der Gestaltung. „Ich erneuere Wohnungen und Häuser“, sagt Erdle, „Ich mache etwas Schönes und Nachhaltiges. Und das macht mir Spaß.“

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