Ein einzigartiges Projekt: das Paloma-Viertel im Herzen von St. Pauli

2008 kaufte die Bayerische Hausbau das Gelände um die Esso-Häuser auf der Reeperbahn in Hamburg. Das Areal befindet sich am Spielbudenplatz mitten in St. Pauli. Und mitten in St. Pauli heißt mitten im prallen Leben.

Das Stadtviertel mit der Reeperbahn, den Landungsbrücken und der Nähe zum Hafen ist seit jeher ein Kultstadtteil Hamburgs. Hier galt es, besonders umsichtig neu zu gestalten. An der Stelle der baufälligen Esso-Häuser errichtet die Bayerische Hausbau nun das Paloma-Viertel, ein neues Stadtquartier. Dabei bleibt das typische St-Pauli-Flair erhalten, dieser bunte Mix, in dem jeder seinen Platz und ein Zuhause findet.

Gemeinsam eine Lösung finden

Tatsächlich wurde bei der Neugestaltung des Paloma-Viertels seit den Anfängen darauf geachtet, dass alle Seiten gehört werden und sich einbringen können. Denn der Plan, die baufälligen Esso-Häuser abzureißen, stieß zunächst auf massiven Widerstand bei den Anwohnern. Doch das Ziel der Bayerischen Hausbau war es, eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist: für die Anwohner, die Stadt Hamburg und auch aus finanzieller Sicht. „Wir haben es uns nicht einfach gemacht. Wir wollten niemanden außen vorlassen und haben gemeinsam mit den Anwohnern und der Stadt die Neugestaltung geplant“, sagt Matthias Reuner, der das Paloma-Projekt als Leiter der Hamburger Niederlassung betreut.

Deshalb stellte die Bayerische Hausbau auf dem Baugrundstück einen Container inklusive Dachterrasse auf, dort zog die PlanBude ein, eine Initiative aus Stadtteilaktivisten. Hier konnten Interessierte ihre Wünsche und Vorschläge auf Fragebögen vermerken und aus Modellierknete ihre Visionen formen – woraus am Ende 2.300 konkrete Anregungen an Architekten und Städteplanern weitergeleitet werden konnten.

Diese Form der Bürgerbeteiligung bei einem Bauprojekt ist in ihrem Umfang deutschlandweit bislang einmalig.

Paloma-Viertel: zukunftsweisender Städtebau für alle

Aus diesem Gemeinschaftsprojekt ist ein Kondensat dessen entstanden, das St. Pauli ausmacht: der St.-Pauli-Code – Vielfältigkeit, Kleinteiligkeit und buntes Leben. Die Bayerische Hausbau versucht diesen Charakter nun bei der Gestaltung des Paloma-Viertels zu erhalten, mit Platz für Subkultur, die typischen kleinen Läden und Bars sowie der Rückkehr des legendären Hamburger Clubs Molotow, bezahlbare Wohnungen und einem öffentlich zugänglichen Stadtbalkon und Dachflächen, beispielsweise zum Klettern.

Die Bayerische Hausbau hat die Interessen der Bürger und der Stadt ernst genommen und einen Mittelweg gefunden: so viele Vorstellungen wie möglich zu berücksichtigen und dennoch die Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Das Paloma-Viertel ist Städtebau für alle, sozusagen. Und das wiederum ist wegweisend für die Zukunft.

 

Über den Autor

Sabine Hagn
Pressesprecherin

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