Die Immobilienwelt von morgen gestalten

Digitalisierung & Innovation

Neues ausprobieren, Lösungen erarbeiten

Die Immobilienbranche befindet sich im Wandel. Fragen der Digitalisierung und Innovation nehmen einen immer größeren Raum ein und haben zunehmend Einfluss auf die klassischen Aufgaben wie Projektentwicklung und -management, das Asset und Property Management oder das Back Office. Ob neue Baustoffe, digitale Mieterkommunikation, Modernisierung der Unternehmensinfrastruktur: Die Bayerische Hausbau hat den Anspruch, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Zwei Teams begleiten diese wichtigen Aufgaben innerhalb des Unternehmens: die Abteilungen Digitalisierung/IT sowie Innovation.

Für Kunden, Mieter und Mitarbeiter

Fast ein Dutzend Mitarbeiter der Bayerischen Hausbau arbeitet in diesen beiden Teams am Immobilienunternehmen der Zukunft. Sie tragen digitale Neuerungen und Innovationen in die Fachabteilungen, sie entwickeln Ideen und Lösungsansätze, denken Probleme neu und helfen dabei, innovative Methoden anzuwenden. Von den Bemühungen dieser beiden Teams und ihrer Mitarbeiter profitieren alle: die Kunden, die Mieter und die Mitarbeiter der Bayerischen Hausbau.

40000

Datenpunkte helfen, das Joseph Pschorr Haus in der Münchner Altstadt, ein Smart Building, zu automatisieren.

389

digitale und kontaktlose Wohnungsübergaben wurden nach Fertigstellung des Wohnquartiers Welfengartens durchgeführt.

1237

Nutzer sind auf der Mieter-App casavi im April 2022 aktiv.  

270

Verträge werden bei der Bayerischen Hausbau im Schnitt monatlich digital unterzeichnet.

Große Aufgaben und große Expertise

Der Schlüssel zum Erfolg der Teams Digitalisierung/IT und Innovation sind deren Mitarbeiter mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Expertisen: vom Innovations- zur Prozessmanagerin, vom IT-Projektmanager bis zum Archivmanagement.  

Nikola Parlov, IT-Projektmanager

Als IT-Projektmanager verantwortet Nikola Parlov die Einführung eines neuen Customer-Relationship-Management-Systems (CRM), durch das Kundeninteraktionen abgebildet und automatisiert, deren Daten zentral gespeichert werden und dadurch die Kundenbeziehung verbessert wird. „Es macht Spaß, neue Tools mit einem großem Mehrwert einzuführen. Von der ersten Idee bis zur Implementierung habe ich das Projekt begleitet und die Projektgruppe geleitet, viele Gespräche mit den Fachabteilungen geführt und war in Kontakt mit unserem externen Dienstleister.“ Abgeschlossen ist das CRM-Projekt noch nicht, wie bei allen Digitalisierungsprojekte arbeitet Nikola Parlov stets an der Weiterentwicklung des Systems.

Johann Velarde Ramos, Innovationsmanager

"Die Frage, die mich umtreibt, ist: Wie bauen wir in Zukunft?", sagt Johann Velarde Ramos. Es ist seine Aufgabe, innovative Ansätze beim Neubau von Objekten in die jeweiligen Projektteams zu tragen. Der Innovationsmanager beschäftigt sich mit dem Thema der Ressourcenschonung am Bau, der Kreislaufwirtschaft, Bauabfällen und grauen Emissionen, sowie Baumaterialien und dem modularen Bauen, mit Mobilitäts- und Energiekonzepten und agilen Planungsmethoden. "Ich bin die Schnittstelle zu den unzähligen guten Ideen des freien Marktes, integriere aber auch Ideen aus dem Unternehmen in die Projekte, damit diese am Ende noch innovativer und zukunftsfähiger werden."

Projekte mit Mehrwert

In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen führen die Mitarbeiter der Teams Digitalisierung/IT und Innovation Projekte durch, die die Arbeit im Unternehmen einfacher, schneller und digitaler machen. Drei Beispiele aus den Bereichen Planen und Bauen, Kundenkommunikation und Mobilität.

Zeitgemäß planen und bauen: BIM

Die Abkürzung BIM steht für Building Information Modeling und ist eine Arbeitsmethode, um Informationen zu Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden digital zu vernetzen. Zentrales Arbeitswerkzeug ist ein geometrisches 3D-Modell mit alphanumerischen Daten, ein „digitaler Zwilling“, in dem alle relevanten Informationen über das Gebäude gesammelt und von den Projektbeteiligten fortgeschrieben werden. Bei der Bayerischen Hausbau hat das Innovationsmanagement die Einführung von BIM begleitet.

Michael Gisdol begleitet die Hamburger Kollegen bei der Digitalisierung des Bauprozesses des Gewerbeobjektes FLOW.

Die Vorteile der Methode liegen auf der Hand: Das Gefälle zwischen Plan und Wirklichkeit kann so gering wie möglich gehalten werden, viele Abstimmungsfehler werden schon behoben, bevor überhaupt gebaut wird. Eine der ersten Projekte der Bayerischen Hausbau, in denen die BIM-Methode zum Einsatz kam, ist beim Bürogebäude FLOW in Hamburg.

Die Digitalisierung des Prozesses bietet auch weitere bisher unbekannte Möglichkeiten, zum Beispiel die Erfassung der verbauten Materialien durch die Plattform Madaster, einem Partnerunternehmen der Bayerischen Hausbau, das Bauabfall vermeiden will.  „So wissen wir jederzeit, welchen Rohstoffrestwert das Gebäude hat und wie man es zurückbauen und wiederverwerten kann“, sagt Innovationsmanager Michael Gisdol.

Erfahren Sie hier mehr zum Projekt FLOW in Hamburg. 

Digital Wohnen: Smart Living und Quartiersapp

Vier Wände, ein Dach? Zeitgemäßes Wohnen sieht anders aus. Das Team Digitalisierung/IT der Bayerischen Hausbau entwickelt Lösungen für ein digitales Zuhause: Am Münchner Nockherberg zum Beispiel werden viele Wohnungen mit Smart Living-Paketen ausgestattet, die für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen, aber die Bewohner auch nachhaltiger leben lassen. Die Digitalisierung des Wohnbereichs wird auch in Zukunft weiter voranschreiten.

Am Münchner Nockherberg haben die Bewohner die Möglichkeit, mithilfe Smart Living-Technologie ihren Alltag nachhaltig zu gestalten. Christian Gebhard, Leiter Digitalisierung/IT bei der Bayrischen Hausbau erklärt zusammen mit Sonja Kupfer aus dem Vertriebsmarketing, wie die Technik funktioniert und welche Vorteile sie bietet.

Der Nutzen für die Bewohner, aber auch für die Mitarbeiter der Bayerischen Hausbau, liegt auf der Hand. Beispiel casavi: Die Quartiersapp, deren Einführung die Digitalisierungsabteilung in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Dienstleister durchgeführt hat, ist seit 2020 in verschiedenen Gebäuden der Bayerischen Hausbau im Einsatz. Der Kontakt zur Verwaltung ist per App unkompliziert und schnell, Telefonate und E- Mails sind unnötig. Besonders beliebt ist der Community-Bereich, über den sich die Bewohner austauschen können. Die Digitalisierung des Wohnens beginnt aber nicht hinter der Haustüre, sondern schon davor: Im Münchner Welfengarten hat die Digitalisierungsabteilung beispielsweise auch eine Quartiersbox installiert, in der Pakete hinterlegt und Waren unter den Bewohnern ausgetauscht werden können – gesteuert über die Quartiersapp. Und digitale Blackboards in den Eingangsbereichen informieren nicht nur über aktuelle Nachrichten zum Gebäude, sondern zeigen auch an, ob der nächste Bus um die Ecke noch zu erreichen ist – oder wann der nächste kommt.

New Mobility: Fortbewegung erforschen

Kaum etwas verändert sich derzeit so schnell wie die Mobilität, insbesondere in den urbanen Kernmärkten der Bayerischen Hausbau. Der Trend geht weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten. Auch diese Entwicklung hat das Unternehmen im Blick, kooperiert mit der Wissenschaft und plant nachhaltige Mobilität in den zukünftigen Wohnquartieren. Die Bayerische Hausbau kooperiert beim Thema New Mobility als einziges Unternehmen der Immobilienbranche mit MCube, dem Münchner Cluster für die Zukunft der Mobilität. Der Cluster will, ausgehend von der Münchner Region, innovative Mobilitätslösungen mit Modellcharakter für Deutschland und die Welt entwickeln. Die Bayerische Hausbau arbeitet in den verschiedenen Projektphasen mit und erhofft sich hilfreiche Anregungen für zukünftige Projektentwicklungen.

Am Lerchenauer Feld im Norden Münchens, wo bis zu 1.700 Wohnungen entstehen, wird New Mobility in den kommenden Jahren Realität: Durch ein umfassendes Mobilitätskonzept wird der Umweltverbund gestärkt, das Auto spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch die Digitalisierung wird am Lerchenauer Feld von Interesse sein, wenn sich die zukünftigen Bewohner per Quartiers-App Lastenräder oder Leihautos reservieren können.

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