Quartiersentwicklung an der Freisinger Landstraße geht voran

Nach erfolgreichem Mitgliedervotum: Bayerische Hausbau und TS Jahn bekräftigen Zusammenarbeit.

Blick in das heute verschlossene Gelände des ehemaligen Floriansmühlbades in München-Freimann. Die Fläche wird im Zuge der Quartiersentwicklung zu einem Park und wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Bayerische Hausbau und der TS Jahn können die Quartiersentwicklung an der Freisinger Landstraße in München-Freimann nun erfolgreich abschließen. Die Mitglieder des Vereins haben im Rahmen einer Mitgliederversammlung am gestrigen Montag, 27. September 2021, ihre Zustimmung zum Kaufvertrag zwischen dem Verein und der Bayerischen Hausbau, und damit zum Projektvorhaben, nochmals bekräftigt. Sie haben den Kaufvertrag mit einer Mehrheit von über 85 % bei einer Teilnahme von mehr als 650 Mitgliedern neuerlich bestätigt und damit die aus Sicht einzelner Vereinsmitglieder bestehenden rechtlichen Unsicherheiten beseitigt.

„Die erneute Zustimmung unserer Mitglieder zu dem Kaufvertrag und damit auch zu unserem geplanten neuen Vereins-Sportzentrum in Freimann ist eine wichtige Etappe für das Gesamtprojekt“, sagt Peter Wagner, Präsident der TS Jahn. „Wir freuen uns als Verein darauf, mit einer modernen und großzügig gestalteten Sportanlage wieder im Viertel aktiv zu werden. Durch diesen Verkauf können wir aber auch unseren Standort in der Weltenburger Straße mit einer dritten Sporthalle vergrößern und modernisieren.“

Ein neues Zentrum für Freimann

Die Erstellung des Bebauungsplans für das neue Quartier, der seit einem Stadtratsbeschluss 2018 ausgearbeitet wird, befindet sich derzeit in den letzten Zügen. Im kommenden Jahr wird der Billigungsbeschluss zu diesem Bebauungsplanverfahren erwartet. „Mit dem geplanten klimaneutralen Quartier an der Freisinger Landstraße entstehen mehr als 600 neue Wohnungen direkt am Garchinger Mühlbach“, sagt Peter Müller, Geschäftsführer der Bayerischen Hausbau. „Zudem ist ein begrünter Quartiersplatz in Verlängerung der Heidemannstraße als neuer sozialer Treffpunkt – auch für die Nachbarschaft – vorgesehen. Dort wird nicht nur die dringend benötigte Nahversorgung untergebracht, sondern auch die Vereinssportanlage des TS Jahn mit Wettkampfhalle, Fitness- und Wellnessangeboten. Das Gesamtkonzept bietet einen großen Mehrwert für das gesamte Viertel und den gesamten Münchner Norden.“

Die Drohnenaufnahme mit Blickrichtung Norden zeigt das künftige Baugebiet im linken Bildteil, zwischen Freisinger Landstraße und Garchinger Mühlbach. Das heute nicht zugängliche Gelände des ehemaligen Floriansmühlbades (rechts) wird im Zuge der Quartiersentwicklung für die Bürgerschaft geöffnet.

An der Freisinger Landstraße 40-60 (nördlich und südlich des Emmerigwegs) ist ein neues Wohnquartier mit insgesamt mehr als 600 Wohnungen, Nahversorgung, Kindertagesstätten, einer neuen Vereinssporthalle für die TS Jahn und umfangreichen Grün- und Freiflächen sowie Einzelhandelsnutzug und Gastronomie geplant. Die öffentlichen Grünflächen sollen im nördlichen Teil entlang des Garchinger Mühlbaches und auf den im Süd-Osten angrenzenden Flächen des ehemaligen Floriansmühlbads entstehen. Die bisher nicht zugänglichen Flächen des ehemaligen Flussbades werden in Form eines neuen Parks für die Bürgerschaft geöffnet. Im Norden bleiben der Bereich mit dem alten Baumbestand an der Freisinger Landstraße und ein breiter Streifen entlang des Garchinger Mühlbachs als Grünflächen frei von Bebauung.

Über die Bayerische Hausbau

Die Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG ist die Führungsgesellschaft für den Unternehmensbereich Bauen & Immobilien der Schörghuber Unternehmensgruppe. Sie ist in den Geschäftsfeldern Immobilien und Development tätig. Das Ressort Immobilien umfasst vor allem das Asset Management des wesentlich auf München konzentrierten Immobilienportfolios im Wert von rund 3,2 Mrd. EUR, während das Geschäftsfeld Development ein enormes, von der Grundstücksakquise über die Baurechtschaffung bis zur Projektierung und Realisierung von Wohnanlagen, Gewerbeimmobilien und multifunktionaler Stadtteilzentren reichendes Leistungsspektrum abbildet.

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