Gebt den Häusern einen Namen!

Esso-Häuser-Areal braucht einen neuen Namen +++ Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Vorschläge einzureichen +++ Zu gewinnen gibt es ein Jahr freien Eintritt ins Molotow für zwei Personen

St. Pauli-Namenswettbewerb

Gebt den Häusern einen Namen!

Nach dem umfangreichen Beteiligungsprozess zur Neubebauung des ehemaligen Esso-Häuser-Areals steht seit September fest, wie die neuen Gebäude aussehen werden. Nun braucht das Gelände einen neuen Namen, denn „Esso“ darf als geschützter Markenname nicht mehr verwendet werden.

Ein neues Stück St. Pauli entsteht – wie soll es heißen?

Direkt an der Reeperbahn entstehen rund 200 Wohnungen, Läden, ein Hotel sowie das Subkultur-Cluster für Initiativen und Ideen aus dem Stadtteil. Auch das Molotow und die Kogge finden hier ihr neues Zuhause. Ist das Gelände fertig, können Nachbarn, Hamburgs Bürger und Besucher durch die neue Gasse zwischen den Häusern schlendern, die Vielfalt des Ortes entdecken, auf den Dächern spielen oder auf dem Stadtteilbalkon den Tag genießen.

An den Planungen für die Neubebauung beteiligten sich zahlreiche Menschen aus dem Viertel. Grundlage für die städtebaulichen Planungen und den hochbaulichen Architekturwettbewerb war der „St. Pauli-Code“, der gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt wurde. Während des ganzen Prozesses stellten öffentliche Veranstaltungen und Beteiligungswerkstätten regelmäßig sicher, dass in den Planungen die Ideen, Vorstellungen und Wünsche der Anwohner ihren Platz finden. Diese sollen sich nun auch im Namen für den Ort widerspiegeln. Deshalb legt die Eigentümerin, die Bayerische Hausbau, den Namen nicht selbst fest, sondern fragt auch bei der Neubenennung des Geländes die Bürgerinnen und Bürger.

Was ist besonders an diesem Ort? Was macht die Gegend aus? Was ist typisch St. Pauli? Auf was freuen sich die Nachbarinnen und Nachbarn, wenn die Häuser einmal stehen?

Ablauf des Prozesses

Der Aufruf zur Einreichung von Namensvorschlägen erfolgt über einen Flyer, der ab dem 10. April als Postwurfsendung in St. Pauli verteilt und in Läden im Viertel ausgelegt wird.

Jeder, der eine oder mehrere gute Ideen hat, kann seine Namensvorschläge bis zum 15. Mai über eine vorfrankierte Postkarte, die dem Flyer beiliegt, einreichen. Anschließend wählt eine Jury in einem mehrstufigen Verfahren aus allen rechtlich einwandfreien Vorschlägen den Namen aus. Die Jury besteht aus Vertretern des Bezirks, des Eigentümers, des Viertels sowie Experten für Sprache und Kreativität mit Bezug zu St. Pauli.
 
Der ausgewählte Name wird dann für das Gelände verwendet – im Stadtteil, in der Presse, auf Stadtplänen und natürlich am Haus selbst. Dazu gibt es einen originellen und sehr verlockenden Gewinn: Der Einreicher oder die Einreicherin des Gewinnernamens bekommt ein ganzes Jahr lang freien Eintritt zu allen Konzerten, Clubabenden und Events im Molotow – immer mit einer Begleitung.

„Schon bei den städtebaulichen Planungen und bei der Architektur der neuen Gebäude auf dem Esso-Häuser-Areal hat die durch PlanBude organisierte Bürgerbeteiligung für eine Qualität gesorgt, die wir ohne sie nicht erreicht hätten. Daran wollen wir anknüpfen. Auch der Name für das neu Entstehende soll aus dem Viertel kommen – mit dem Know-how und dem Herzblut des Stadtteils, das unser Projekt in den vergangenen beiden Jahren begleitet hat. Ich würde mich daher über eine rege Beteiligung an unserem Wettbewerb sehr freuen.“, so Bernhard Taubenberger von der Bayerischen Hausbau.

Über die Bayerische Hausbau Development

Die Bayerische Hausbau Development konzentriert sich als Projektentwickler und Bauträger auf die Planung, Entwicklung, Realisierung und den Vertrieb von Immobilien. Kernmärkte der Bayerischen Hausbau Development sind München, wo sie seit 1954 ganze Stadtteile geprägt hat, und Hamburg, wo sie seit mehr als 30 Jahren aktiv ist. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Großprojekten im Gewerbe- und Wohnbereich in innerstädtischen und stadtnahen Lagen. Neben Wohnquartieren wie dem Lerchenauer Feld, der Freisinger Landstraße sowie dem Dreilingsweg in München realisiert das Unternehmen einen New-Work-Bürocampus in Hamburg. In dem zukunftsgewandten Familienunternehmen mit Tradition entstehen so Werte für kommende Generationen. Das Themenfeld der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit im Sinne der Leitgedanken von ESG prägt dabei maßgeblich die unternehmerischen Entscheidungen auf Unternehmens- und Projektebene.