. .

Immobilien
Suche

1.Dezember 2011

Heizkosten sparen ohne zu frieren

München, 1. Dezember 2011 Warm soll die Wohnung sein, gleichzeitig wollen immer mehr Menschen angesichts hoher Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein Energie sparen. Das geht auch ohne zu frieren. Das A und O ist dabei zunächst ein richtiges Lüften, wie Michael Wintzer, Geschäftsführer der Bayerischen Hausbau Immobilien Management, erläutert: „Statt ständig gekippter Fenster, die zum Auskühlen von Wänden, zum kontinuierlichen Wärmeverlust und somit zu steigenden Energiekosten führen, empfiehlt sich das Stoßlüften“, rät Wintzer. Dabei sollten mehrmals täglich möglichst alle Fenster und Innentüren zugleich geöffnet werden. Je nach Außentemperatur genügen in der kalten Jahreszeit fünf bis zehn Minuten.

Um Energie zu sparen, ist es ebenfalls hilfreich, die Heizung regelmäßig zu warten. In größeren Mietshäusern erfolgt die Wartung oft zentral, so dass sich die Mieter prinzipiell um nichts mehr kümmern müssen – allenfalls noch darum, den Schornsteinfeger hereinzulassen. Besitzer von Einfamilienhäusern sollten jedoch darauf achten, mindestens jährlich den Flüssigkeitsstand der Heizung zu überprüfen sowie die Heizkörper zu entlüften, da durch Luftblasen in den Rohren Energie verloren geht. „Dabei sollte nur Luft, nicht aber Wasser abgelassen werden, sonst droht ein Druckabfall in den Heizungsrohren“, warnt Wintzer. Werde dieser Druckabfall zu stark, führe dies zum Ausfall der Heizung. Darüber hinaus sollten Hausbesitzer daran denken, die Thermostate regelmäßig zu prüfen, um festzustellen, ob ein Temperaturregler klemmt. Denn das kann zum unbeabsichtigten Dauerbetrieb eines Heizkörpers führen, im schlimmsten Fall auf Hochtouren.
 
Ganz abgedreht werden sollte die Heizung im Winterhalbjahr nicht – nicht nur wegen der Gefahr, dass dabei Leitungen einfrieren. Auch unter energetischen Gesichtspunkten ist es oft suboptimal, die Wohnung bei Abwesenheit stark abkühlen zu lassen und später wieder aufzuheizen. „Die dafür nötige Heizenergie ist vor allem bei modernen Anlagen häufig größer als die zwischenzeitlich eingesparte, da das Erwärmen eines kalten Raumes besonders viel Energie benötigt“, erläutert Wintzer. Besser sei es, die Heizung beim Weggehen nur teilweise zurückzudrehen.

Hauseigentümer können zur Einsparung von Wärmeenergie noch mehr beitragen, indem sie ihr Haus energetisch modernisieren lassen, vor allem durch Fassadendämmung und Isolierverglasung. Danach müssen die Bewohner allerdings stärker als zuvor auf ausreichende Belüftung achten, weil modernisierte Häuser weniger luftdurchlässig sind. Damit wächst auch die Gefahr von feuchter Luft und Schimmel. „Deshalb ist es bei gut gedämmten Wohnungen noch wichtiger als sonst, mindestens zweimal täglich gut durchzulüften“, rät Wintzer.

„Beim Durchlüften kühlt sich der Raum natürlich stark ab. Deshalb empfiehlt die  Energieeinsparverordnung von 2009 den Einsatz einer sogenannten Wärmerückgewinnungsanlage“, führt Wintzer weiter aus. Diese Anlagen besitzen einen Wärmetauscher, der die Wärme der verbrauchten Raumluft beim Lüften absaugt und sie nutzt, um anschließend die frische Luft zu erwärmen. Wärmetauscher mit moderner Kanalstromtechnik können zwischen 20 und 50 Prozent der Heizkosten einsparen, die zum Erwärmen der Frischluft auf Zimmertemperatur notwendig wären.

Wollen Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) energetische Sanierungen durchführen, so müssen sie dies auf ihrer Eigentümerversammlung beschließen. „Für die konkrete Umsetzung der erforderlichen Baumaßnahmen und die Beauftragung eines Fachingenieurs ist in der Regel die WEG-Verwaltung zuständig. Denn die Hausverwaltung ist in einer WEG generell dafür verantwortlich, dass vereinbarte Modernisierungsmaßnahmen auch ausgeführt werden“, erklärt Wintzer. Die Kosten der Sanierung dürfen sich dabei nur im Rahmen dessen bewegen, was die Versammlung der Wohnungseigentümer beschlossen hatte. Bei unerwarteten Mehrkosten, die sich in der Bauphase  durch Unvorhergesehenes ergeben, muss über die Finanzierung neu entschieden werden.

„Energetische Sanierung und Energiesparen im Alltag lohnen sich. Denn es können nicht nur erhebliche Kosten eingespart werden. Zugleich tut man auch der Umwelt etwas Gutes“, fasst Wintzer zusammen.


Über die Bayerische Hausbau Immobilien Management
Die Bayerische Hausbau Immobilien Management ist ein Tochterunternehmen der in München ansässigen Bayerischen Hausbau und bündelt die Wohnungseigentumsverwaltung sowie das Property Management von Wohn- und Gewerbeimmobilien für externe Auftraggeber und für den eigenen Bestand des Gesellschafters. Sie hat 30 Jahre Erfahrung als Dienstleistungsunternehmen, ist am Markt bekannt und nimmt mit über zwei Millionen Quadratmeter verwalteter Gesamtfläche im Property Management, über 13.000 Wohnungen in der Wohnungseigentumsverwaltung und mehr als 3.500 Wohnungen in der Mietshausverwaltung deutschlandweit eine Spitzenposition ein. 2011 wurde die Bayerische Hausbau Immobilien Management im Rahmen einer deutschlandweiten Studie von Bell Management Consultants zum zweiten Mal in Folge zum Property Manager des Jahres in der Asset-Klasse Wohnen gekürt. Seit diesem Jahr ist die Bayerische Hausbau Immobilien Management TÜV geprüfte Immobilienverwaltung. Rund 140 Mitarbeiter in sechs Niederlassungen tragen zu diesem Erfolg bei. Die Bayerische Hausbau bündelt die Bau- und Immobilienaktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe. Das Leistungsspektrum umfasst die drei Geschäftsfelder Projektentwicklung, Immobilien und Immobilien Management. Dazu gehören klassische Bauträgeraktivitäten, professionelles Asset- und Portfoliomanagement sowie Property Management. Die Tochtergesellschaft Hanse Haus rundet mit dem Fertighausbau die umfassende Bau- und Immobilienkompetenz ab. Die Bayerische Hausbau ist Teil der Schörghuber Unternehmensgruppe, die neben dem Bau- und Immobiliengeschäft auch in den Bereichen Getränke, Hotel und Seafood unternehmerisch tätig ist. www.hausbau-immobilienmanagement.de

Pressekontakt
Sabine Hagn | Pressesprecherin
Bayerische Hausbau Immobilien Management GmbH
Englschalkinger Straße 12 | 81925 München
Telefon +49 89 9238-467 | Telefax +49 89 9238-603
sa.hagn(at)hausbau.de | www.hausbau-immobilienmanagement.de